Transit-Stopp im Airport Johannesburg.

Um von Cairo nach Mauritius zu Fliegen, war ein Zwischenstopp in Johannesburg erforderlich. Da wir etwas mehr Handgepäck als sonst hatten, waren wir die Letzten beim Ausstieg. Dort standen die Helfer für eventuelle Behinderte mit ihren Rollstühlen. Um doch noch eine Fahrt zu bekommen, boten sie uns diese an. Na ja, sooo alt und gebrechlich fühlen wir uns eigentlich noch nicht, und lehnten ab. Sie blieben aber beharrlich und liefen nebenher in Richtung Transitraum, weiter zu unserem Gate Nr. A12.
Marie wurde es doch zu bunt und dachte, warum eigentlich nicht. Es dauerte noch eine Weile, bis auch ich mir sagte, wenn schon, denn schon. So schob man uns, beladen mit 6 Gepäckstücken! durch endlosen Gängen mit Laufbändern und Duty Free´s.
Dazu steuerten sie noch den Ticketschalter an, wo man uns endlich die XXL Sitze buchten. Weiter ging es zur Gepäckkontrolle, zum Xten mal durchleuchten in Extra Schalen + Schuhe! Da ja Behinderte in Rollstühlen bevorzugt werden, ging es vorbei an einer langen Touri Schlange. Alles wieder rauf aufs Kontrollband, dann nochmals Gänge …, Fahrstuhl … bis wir letztendlich nach 40 Minuten am Gates A12 ankamen. Zu Fuß hätten wir sicher den Flieger nach Mauritius nicht erreicht.
Eine sehr gute Entscheidung und ein bisschen Entschädigung für das Lounge Desaster in Cairo. All das ruft Erinnerung hervor, in Detroit. Da hatte Jörc allerdings echte Probleme. Damit erlebten wir Super Service – allerdings nicht in Deutschland. Im Flieger bestellten Marie erstmal ein Whisky ,um das Erlebte zu begreifen. All das wäre zu Hause auf dem SOFA nicht passiert ———-und deshalb ist REISEN so schön.
