Auf Mauritius angekommen
Die Anreise von unserem Hotel Shams Alam/Ägypten nach Mauritius war schon ein kleines Abenteuer für sich. Da kein Direktflug von Marsa Alam möglich, mussten wir Cairo als Drehkreuz nutzen. In einer Airline Lounge überbrückten wir die lange Wartezeit, zum Weiterflug nach Mauritius über Johannesburg. Dank einer Idee von Marie schafften wir in Johannesburg, auch den Anschluss nach Mauritius.
Am Airport wartete das gebuchte Taxi und nach 32 Stunden erreichten wir das Resort Canari Waterfront – verschlossen! Es dauerte nochmals 2 Stunden, in sengender Hitze und nur mit Hilfe von 3 Kreolinnen in Kittelschürzen, dass wir endlich auf dem Bett lagen.
Mauritius mit dem Auto entdecken
Nach der 5. Station ist Halbzeit und höchste Zeit die vielen Eindrücke und Erlebnisse mal ein bisschen einzufangen. Die im Voraus gebuchten Unterkünfte konnten nicht unterschiedlicher sein, und sie bildeten allein dadurch für uns die Insel in seiner Vielfalt. Angefangen von der Natur, den Resorts, Umgebung, Strände, Straßen, Städte …



Sehr dienlich war dazu der gebuchte PKW Suzuki Twist mit seiner Klimaanlage, allein schon wegen der Resorts Wechsel. Die Straßen, gut, aber meisten eng. Ich kam zurecht, auch wenn Verkehrsregeln oft nach Freundlichkeit oder Besitz ausgelegt waren. Gefahren nach der Osmand Navi App. Als ich darin mal die Autobahn ausschaltete, holperten wir zig Kilometer auf dem Feldweg, durch einen riesigen Zuckerrohr Dschungel (Plantage).
Wichtig auch war die Lage der Resorts. Für uns der Blick, aber auch die Strandlage, da dort immer ein bisschen Wind herrschte und es ist bei einer Temperatur von 30° – 36° schon wichtig. Erst am Abend konnten wir den Schutz der Bäume oder Strandschirme verlassen. Üppige Vegetation, Zuckerrohrplantagen, zig Palmensorten, Mango-Vanillebäume, Bananenstauden, Eisenholz- und Flammenbäume, Blütensträucher unterwegs und in den Resorts. Dazu Pools die auch für unsere tägliche Wassergymnastik genutzt wurden, da wir ja nicht Einrosten wollten.
Unsere Route führte uns vom Airport, wo wir den PKW übernahmen, immer an der rauen Ostküste entlang. In Schlangenlinien, abwechselnd am Steilufer, dann wieder öffentliche, traumhafte Sandstrände. Auch vorbei an einigen sehenswerten Hindutempeln. Bis hin zum touristischen Norden, wo das Gewuselte, sowohl auf der Straße, als auch in den Städten deutlich zu nahm.
Von dort war es nicht mehr weit bis zur Haupt- und Hafenstadt Port Louis. Dabei war es interessant anzusehen, wie die lokale Bevölkerung, aber auch Touristen, diese Public Strände unter schattenspendenden Kasuarinen-Bäume nutzen. Mit Kind und Kegel, Tisch und Stühle, qualmende Feuerstellen, Hängematten in den Bäumen und davor der schneeweise, flache Sandstrand.

Unsere Unterkünfte wechseln, vom neuen und moderne Apartment Haus, zum kleinen feinen Resort, zum urigen Einzel Bungalow im tropischem Garten bis hin zu einem kleinem Touristen Hotel. Alle lagen direkt am Strand und die Zimmer mit Blick aufs Meer. Wo kantige schwarze Lavabrocken den Zugang zum Meer erschwerten, gabs dafür Pools mit Infinitiv Blick. Zur Selbstversorgung standen großzügig ausgestattete Küchenzeilen mit im Zimmer, in denen Marie uns immer mit einer leckerer Mahlzeit versorgte.
Alle lagen zudem in üppiger Vegetation, wo ständig die Vogelschar zwitscherte. Unsere Gastgeber, meistens kreolisch oder französisch sprechend, waren alle freundlich und zuvorkommend. Trotz dieser Sprachbarrieren konnten wir uns gut verständigen. Sonderwünsche wurden gerne erfüllt. In den wenigen besuchten Restaurant bevorzugten wir die kreolische Küche, die uns beiden geschmeckt …und bekommen hat. Auf Grund der hohen Temperaturen hielten sich unsere Aktivitäten in Grenzen, wobei wir auf den Wegstrecken die Highlights nicht ausließen.
Abschluss wie immer: Bisher keine lästige Insekten, ab und zu ein Regenschauer und auch der hier typischen Zyklon kam nicht vorbei. Soweit erstmal. Danach geht’s weiter ab Port Louis.
