Mauritius kann man, aber muss man nicht unbedingt bereisen
5 Wochen Rundreise auf dem „Paradies auf Erden„, wie oft in den Prospekten zu lesen ist. Unser Fazit, ja möglich, wenn man in einem der viele Top Luxus Resort eingecheckt hat. Ansonsten ist es eine schöne kleine Insel im westlichen Teil des Indischen Ozeans. Viel Grün mit wechselnden Landschaften, Buchten, Berghängen und Plantagen. An der Küste wechseln die Landschaften mit türkisblauen Lagunen, schwarzem Lavagestein und weißen Stränden.
Aus unserer Sicht haben wir wieder ein schönes Fleckchen dieser Erde kennen gelernt. Dank dem PKW konnten wir so ziemlich alle wichtigsten Highlights besichtigten. Das war nicht schwer, denn sooooooviele gibt es gar nicht. Die Hitze hat das seinige dazu getan, denn die Temperatur schwankte ständig um 30° im Schatten. Da gut im Voraus Informiert, hatten wir unsere Erwartungen nicht allzu hochgeschraubt. Schließlich kennen wir die Tropische Natur und alle möglichen Küstenformationen auf den Kontinenten dieser Erde. Der Vorteil unserer PKW Rundreise war, das wir sie alle, fast…. gesehen haben.
Der 2. Reiseabschnitt der Rundtour beginnt beim Touris vereinnahmten Norden, über die Hauptstadt Port Louis, bis tief an der südlichen Westküste. Zum Schluss landeten wir an den endlosen weißen Strandabschnitt Flic de Flac (auch eine Touristenhochburg).
Unsere Unterkünfte, passten für unser Rundreise. Am interessantesten war ein altes koloniales Herrenhaus unterhalb Port Louis. Auf der Veranda am Abend mit einem Glas Wein, den Sonnenuntergang beobachten und genießen – das war schon was.
Von den in der Summe doch vielen Touristenpunkten blieben besonders in Erinnerung:
- Die Besichtigung der alten Rumfabrik in Pamplemousses mit Verkostung. Sie gab Eindrücke, wie in der Kolonialzeit das Zuckerrohr verarbeitet wurde. Der Besuch einer Teeplantage mit Fabrik und Verkostung war lehrreich und weckte Erinnerung an Sri Lanka.
- Es machte Spaß unter den riesigen Bäumen des „Sir Seewoosagur Ramgolam Botanischen Garten“ in angenehmer Temperatur zu wandeln und dabei auch noch die Wagenrad großen Riesenblätter der Victoria zu bestaunen. Dazu liefen ca. 25 riesige Schildkröten in einer weiten Arena zwischen uns herum.
- Modern mit mehreren Shoppingzentren, fanden wir die „Waterfront von Port Lois“ vor. Bei einem kühlen Getränk, mit Blick auf das emsige Treiben in dem davor liegenden Yachthafen. Dort haben wir selbstverständlich die BLAUE MATRITIUS im Museum betrachtet, denn die Briemarke ist ein Highlight der Stadt.
- Ganz anders dagegen die wunderbaren tropischen Wälder im „Black River Gorges NP“. Dort stehen auch noch einige Ebenholzbäume, die ansonsten auf der Insel alle abgeholzt wurden.
- Natürlich gehört auch in dieser Gegend der „Chamarel Wasserfall“ (70m) und die einmaligen Felsformation „Chamarel Colorado Earth“ zum Pflichtbesuch auf Mauritius. Daneben gleich die Kaffee Plantagen umsäumt von einer riesigen Palmen Allee.
- Wieder seht touristisch dagegen die „Speed Boot Tour“ zum Wal -und Delfin beobachten. Haben sie sehr gut gesehen und fotografiert, nur leider mit abartigen Touristen. Diese sprangen mit voller Schnorchel Ausrüstung direkt neben den Tieren ins Wasser – und keiner regte sich auf, es ist bezahlt und mit im Delfin Programm.
Bei all diesen Erlebnissen und Eindrücken war es kein Wunder, das plötzlich die 5 Wochen rum waren. Aber es hat auch für uns gereicht, denn es begann die 10. Woche, nachdem wir die Heimat verlassen hatten. Wie freuen uns, nach der Rundreise, jetzt in den nächsten 4 Wochen auf der AIDA Stella relax die Heimreise anzutreten. In 2,5 Stunden, quer durch die Insel und dann gaben wir in der Nähe des Flughafens den PKW, unbeschädigt !! wieder ab. Im Prinzip mit dem Taxi wieder zurück, die Insel querend, landeten wir am Pier bei Port Louis, wo unser Dampfer Aida Stella schon auf uns wartete.




